Satzung

§ 1 Name und Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen SV Feuerwehr Dresden e. V.

(2) Er hat seinen Sitz in Dresden und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Dresden eingetragen.

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Breitensports und der damit verbundenen körperlichen Ertüchtigung.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO 1977).

(3) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(4) Mittel des Vereins sowie etwaige Überschüsse werden nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuß und – in ihrer Eigenschaft als Mitglieder – auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

(5) Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

(6) Der Verein ist Mitglied im Kreissportbund Dresden e.V. und erkennt dessen Satzung und Ordnung an.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die den psych. und physisch. Anforderungen des Sportangebotes gerecht wird.

(2) Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der schriftlichen Erlaubnis ihrer gesetzlichen Vertreter.

(3) Stimmberechtigt sind Mitglieder erst ab Volljährigkeit.

(4) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

(5) Eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand ist unanfechtbar. Der Vorstand ist nicht verpflichtet dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

(6) Der Verein kann auch fördernde Mitglieder aufnehmen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluß aus dem Verein.

(2) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zulässig.

(3) Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluß mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstoßen hat.
Als ein Grund zum Ausschluß kann auch ein unsportliches, unfaires Verhalten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern gelten.
Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluß ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist.
Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung bis zur nächstfolgenden Vorstandssitzung von Seiten des Vorstandes Gelegenheit zu geben sich zu äußern.
Der Beschluß über den Ausschluß ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu machen.

(4) Gegen den Ausschließungsbeschluß des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muß innerhalb von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich hinterlegt werden. Bei fristgemäßer Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschlußbeschluß als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluß, so das die Mitgliedschaft als beendet gilt.

§ 5 Beiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Durch die Mitgliederversammlung können auch sonstige Leistungen beschlossen werden, die von den Mitgliedern zu erbringen sind. Alle hierfür erforderlichen Regeln sind Bestandteil der Kassenordnung.

§ 6 Organe des Vereins

(1) Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem 1. und dem 2. Vorsitzenden sowie dem Kassenwart. Jeder vertritt allein.

(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für 4 Jahre gewählt.

(3) Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

(4) Zu den Aufgaben des Vorstandes zählen insbesondere die
– Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der
Tagesordnung
– Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
– Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichts
– Beschlußfassung über Aufnahmeanträge, Ausschlüsse von Mitgliedern

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung findet wenigstens einmal jährlich statt. Sie ist ferner einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse gebietet oder ein Fünftel der Vereinsmitglieder dies schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks vom Vorstand verlangt.

(2) Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand mindestens vier Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich einzuberufen. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung mitzuteilen.

(3) Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie frist- und formgerecht einberufen wurde und mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sind.

(4) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt; Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Vereinsauflösung bedürfen einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

(5) Die Art der Abstimmung ist offen.

§ 9 Protokollierung

(1) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist. Es ist für mindestens eine Wahlperiode zu archivieren.

§ 10 Rechnungsprüfer

(1) Von der Mitgliederversammlung können bis zu 2 Rechnungsprüfer gewählt werden, welche die Kassengeschäfte des Vereins überwachen. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.

§ 11 Auflösung des Vereins

(1) Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgelöst werden, soweit diese Mitgliederversammlung eigens zu diesem Zweck einberufen worden ist und mindestens zwei Drittel der Vereinsmitglieder anwesend sind.

(2) Zur Auflösung des Vereins ist die Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(3) Die Liquidation erfolgt durch die zum Zeitpunkt der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder.

(4) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen des Vereins an die Kameradschaftskasse e.V.

§ 12 Inkrafttreten

(1) Vorstehende Satzung wurde am 26.02.1996 in Dresden von der Gründerversammlung beschlossen.