Markleeberger Sparkassenduathlon

Am 10.03. begab sich Sportfreund Lukas naiverweise zum Markleeberger See zum Sparkassenduathlon. Nachdem der Februar schon schönstes Frühlingswetter geschickt hatte, gab es an diesem Tag nur Regen und Kälte.

Unvorbereitet auf solch ein Szenario warteten Rad, Schuhe und Helm im Wechselgarten unter Dauerregen, während die ersten 7,4 km laufend bewältigt wurden. Das war bei dem Wetter auf befestigten Wegen noch ganz gut machbar. Es schlossen sich aber die knapp 40km Fahrradfahren an. Und diese führten über verschlammte Wege, völlig durchnässte Wiesen und mitten durch Sumpfgebiete. Am Fahrrad funktionierte nach dem ersten tiefen Feldweg die Schaltung nur noch sporadisch. Die Kraft auf den Pedalen wurde komplett vom Boden aufgesogen und am Körper fanden sich beizeiten keine trockenen Stellen mehr. Irgendwie über 3 Runden gerettet, schlossen sich noch mal 3,4 km Lauf an. Keine Ahnung, wie ich das gemacht habe, die Füße waren so sehr erfroren, dass ich quasi mit Eisklötzen gelaufen bin. Völlig verschlammt habe ich es ins Ziel geschafft und für mich beschlossen, dass ich das unter den Bedingungen nicht als Frühtest gelten lasse. An sich ist es echt ein schönes Event, wenn dass Wetter stimmt. So stand ich noch ne halbe Stunde an der Dusche und über eine Stunde an der Radwäsche, musste zu Hause noch 2 Stunden Rad säubern, brauchte neue Bremsklötze und war, vermutlich durch zu hohe Belastung, 2 Wochen nicht in der Lage zu laufen. Alles in allem ein sehr teures, aufwendiges Vergnügen, was aber den inneren Schweinehund und die eigene Psyche gefordert hat und so auch einen guten teil für die Saison beitrug.

25. April 2019    |    Berichte    |    Keine KommentareWeiter lesen...