BF Dresden beim 24h Miriquidi Langlauf

5 Grad Plus, Sonnenschein, wolkenloser Himmel. Skilanglauf kommt einem bei solch frühlingshaften Wetterbedingung nicht als erstes in den Sinn.

Doch genau das haben Janek Leibiger und Franz Wöhrl die nächsten 24 Stunden vor. Die beiden Kollegen von der Berufsfeuerwehr Dresden bestreiten auch sonst 24 Stunden gemeinsam Dienst auf der Feuerwache Löbtau.

Eine sportliche und organisatorische Herausforderung auf einem Sportgerät, dass maximal 3 Monate im angrenzenden Osterzgebirge geübt werden kann. Am Samstag, den 16. Februar 2019 gingen 110 Teams an den Start. Es wurde ausschließlich im klassischen Stil gelaufen. Neben gut präparierten Skiern war eine solide Lauftechnik erforderlich, um die 110 Höhenmeter auf dem 6 Kilometer Rundkurs zu bewältigen.

Der Miriquidi 24h Lauf um die Scharspitze nahe Altenberg findet alle 2 Jahre statt und wird vom SV Zinnwald und den KV Rohrspitzlern hervorragend organisiert.

Als Startläufer ging Franz in die Loipe. Es galt sicher in die erste Abfahrt zu kommen und ohne Sturz und Wartezeit den Staffelstab zu übergeben. Das Team der BF Dresden wechselte in jeder bzw. nach 2 Runden. Diese halbe Stunde, die sie für den Rundkurs benötigten, konnte zur Stärkung, zum Kleiderwechsel oder zum Wachsen des Skibelags genutzt werden. Janek und Franz setzten bei ihren „Brettern“ auf Fellski und sparten sich damit das Wachsen der Steigzone. Die reinen Wachsski benötigen für die wechselnden Schnee- und Temperaturbedingungen zu viel Aufwand.

Nach dem die Sonne untergegangen war und die Stirnlampen eingeschaltet wurden, zeigten sich erste Spuren der Anstrengungen. In der langen Winternacht muss sich jeder Teilnehmer mental sowie konditionell durchbeißen. Mit Beginn der Morgendämmerung liefen wir automatisch wieder bessere Rundenzeiten und das Ziel war zum Greifen nah.

Die Kollegen an der Strecke, Familie und Freunde verhalfen, dass wir konstant und ohne großen Einbruch auf ein überraschend guten 4. Platz ins Ziel kamen.

Es wurden somit in Summe 320 Kilometer und 5800 Höhenmeter absolviert.

25. April 2019    |    Berichte    |    Keine KommentareWeiter lesen...